Trick Descriptions

Einleitung und Abkürzungen

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Ich garantiere euch nicht, dass ihr diese Tricks mit meiner Beschreibungen lernt. Aber oft ist nur ein Wort, ein Satz eine bestimmte Formulierung oder ein noch so kleiner Hinweis notwendig – und plötzlich geht einem der Knopf auf! Ziel ist es, euch ein besseres technisches aber auch didaktisches Verständnis zu vermitteln. Und das wird euch später dabei helfen, euch selbst zu analysieren, Fehler zu erkennen und einen effizienteren Lernprozess zu erreichen.

Ich bin nicht immer auf alle Details eingegangen, sondern nur auf die Schwerpunkte die mir wichtig erschienen sind und wo ich aus Erfahrung gesehen habe, dass die meisten Leute ihre Probleme damit haben. Man könnte jeden Trick noch kleiner zerlegen, aber dann könnte ich gleich ein Buch schreiben! Falls jedoch jemand noch spezielle Fragen, hat stehe ich gerne per Email zur Verfügung unter This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it !

Bevor ihr los legt, solltet ihr euch kurz mit den Abkürzung in der Legende vertraut machen:

Legende: TS: Toeside, Zehen-Kante (Beschreibt Anfahrt od. Landung, Fahr- und Laufrichtung des Boards), HS: Heelside, Fersen-Kante (“), FS: Frontside (Drehrichtung der Rotation, Merke: Vorderseite geht zuerst weg, in die neue Drehrichtung), BS: Backside (“, Merke: Der Rücken schaut zuerst in die neue Drechrichtung od. zB zum Boot), SW: Switch (Mit der schlechten Seite, dem anderen Fuß vorne fahren - verkehrt)

Have fun and don`t get hurt!

Euer Fetzy

 

Tantrum

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Neben der Backroll ist der Tantrum der Einsteiger Invert am Boot! Der Absprung ist ein bisschen schwieriger als bei der Backroll, aber dafür ist der Bewegungsablauf in der Luft viel einfacher. Im Prinzip handelt es sich um einen einfachen Salto Rückwärts. Eine entscheidende Grundvoraussetzung und Trockenvorübung ist deshalb also der Salto Rückwärts vom Beckenrand im Schwimmbad, vom Sprungturm oder auch am Trampolin!

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Tantrum to blind

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 Wie für alle blind Tricks gilt als Grundvoraussetzung die Beherrschung eines astreinen Blind 180s. Auch wenn ihr schon Inverts springt, es ist eine Schande den blind 180 noch nicht zu beherrschen. Nehmt euch die Zeit und fangt ganz von vorne an! Zuerst mal blind surface 180, dann mit Olli, dann mal one wake und finally wake to wake. Step b Step mit Progression, da sollte nichts schief gehen…Beim Tantrum to blind ist es wichtig, die Anfahrt so zu wählen das man nicht zu weit spring, am besten wake to wake, wie man es auch hier bei Lota schön sehen kann.

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Whirlybird

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Der Whirlybird (Tantrum óle 360) ist ein sehr spektakulärer und klassischer Boot Trick der am Cable ohne Kicker gar nicht ausführbar ist. Grund dafür ist, dass das Board beim Absprung nicht nach außen weg in Fahrtrichtung läuft, so wie es am Lift der Fall ist, wenn man sich mühsamdurch ancutten seinen eigenen Kicker in die Wasseroberfläche gräbt.

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Backroll to revert

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Die große Frage beim Erlernen des ersten Inverts ist: „Raley oder Backroll?“ Ich rate immer zur Backroll. Man braucht nicht soviel Höhe und dementsprechend keine so eine schnelle Anfahrt. Dadurch hat man mehr Zeit beim Absprung, die Wasseroberfläche ist weicher, man kann sich leichter seinen Kicker in die Wasseroberfläche graben und die Fehlversuche sind schmerzfreier! „To revert“ bedeutet nichts anderes, als dass man noch einen fs 180 dran hängt… so gibt es auch eine Frontflip to revert. Grundvoraussetzung: Eine saubere SW TS Landung!

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Backroll to blind

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 Um sich step-by-step an die Roll blind sowie an alle anderen blind Tricks ran zu tasten – und so viele Fehlversuche wie möglich zu vermeiden – sind Switch fahren so-wie Blind 180s die wichtigste Voraussetzung. Der Blind 180 muss perfekt beherrscht werden, am Wasser sowie auch über Slider und Kicker. Ich bin mir sicher: Viele von euch da draußen haben schon ihre ersten Inverts oder 360s gestanden, aber noch nie einen Blind 180 gemacht. Wenn das so ist, solltet ihr das schnell ändern! Denn der Blind 180 ist ein super stylischer Trick und kann bei Wettbewerben bei guter Ausführung mehr Punkte bringen als so manch verkorkster 3er.
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Mobe

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 Der Mobe ist eine Backroll kombiniert mit einem FS 360. Er gilt als beliebter Contests Trick, weil er viele Punkte bringt und nicht viel Platz für andere Tricks wegnimmt. Er eignet sich auch als Trick vor einem Obstacle, da er das Umlaufseil nicht zu stark in Unruhe bringt. Der schwierigste Part vom Mobe ist wohl der Handelpass. Zum Anfangen kann man aber auch eingewrapped (eingewickelt) landen. Wichtig beim Mobe ist die Anfahrt. Ihr solltet ihn vorerst nicht hoch und weit springen, sonst verliert ihr gleich die Hantel oder überdreht nach vorne! Ihr benötigt eine kurze Anfahrt, die langsam beginnt und schnell und kraftvoll endet.
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TS FS 360

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 Dieser 360 ist meiner Meinung nach der einfachste von allen! Die einzige Voraussetzung ist ein sicherer TS Absprung sowie Landung. Der Vorteil liegt darin, dass der Handle-Pass viel einfacher ist. Es fällt uns viel leichter die Hantel runter zu drücken (abstützen) und somit in Hüftnähe zu halten. Wie bei unserer Sequenz, kann man ihn vorläufig auch erst nach erfolgter Landung machen (wrapped)! Wir können am ersten Bild sehr gut sehen, das er die Anfahrt sehr gehockt macht, um mehr Kontrolle und Pop zu haben.
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Backside 360

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 HS BS ist meiner Meinung nach der zweit einfachste 360 zum erlernen. Grund dafür, man kann zuerst langsam den BS 180 (mit Handle-Pass) üben und lernen. Wenn man diesen einmal steht, hat man das schwierigste schon hinter sich, nämlich den Handle-Pass. Dann heißt es einfach anziehen an der Hantel und den restlichen 180 fertig drehen. Ich würde überhaupt behaupten das BS 360 einfacher ist als BS 180 da die Landung nicht SW erfolgt und den Handle-Pass muss man bei beiden Tricks beherrschen!
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Crail

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 Dieser Trick ist technisch nicht zu unterschätzen und erfordert viel Übung. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein FS Raley mit Indygrab bzw. Indyglide, aber das ist nicht der Fall. Board und Hintern kommen nie über die Höhe des Kopfes, also nicht Inverted (kopfüber). Der Grab am Board ist auf derselben Stelle wie bei Indy, nur die Konstellation des Boards und der Beine sind anders. Bei einem Indy tendiert das Board eher in die BS Richtung zu drehen und es wird, wenn überhaupt nur der vordere Fuß durchgestreckt (nosebone)!
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TS FS Off Axis 540

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 Für jeden Fortgeschritten der einen normalen TS FS 540 oder Scarecrow beherrscht ist dieser Trick die nächste Herausforderung. Im ende Effekt ist es nichts anderes als eine Scarecrow mit Handlepass.
 
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Backroll revert

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 Gerade für Anlagen Fahrer ist eine Backroll sehr schnell am Boot umsetzbar. Jedoch diesen Trick mit eine Grab zu kombinieren, erfordert die richtige Technik! Man sieht beim ersten Bild sehr gut, wie stark dass ich in den Knien bin. Kurz (drei zehntel Sekunde) nach dem zweiten Bild hingegen, sind die Beine total gestreckt. Ich drücke mich maximal ab, im richtigen Moment, also direkt auf der Welle.
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HS FS 360 Melon

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 Bei diesem 360 ist der Grab wohl super stylo und es haben alle am Boot aufgejault!
Kurz zum Rider, es handelt sich um Gert Perauer dem wohl besten und stylischtem österreichischen Boots Rider! Wohnhaft am Millstätter See im wunderschönen Kärnten, hätte es Gert auch schon fast zum Snowboard Pro geschafft, wäre da nicht die Leidenschaft fürs Wakeboarden entflammt. Wer mehr wissen will, schaut auf www.ctoclan.com!
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KGB

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 Diese Trick Beschreibung soll euch bei KGB sowie auch bei der Roll to blind helfen. Und sobald die Rollblind klappt, ist der KGB nicht mehr weit entfernt. Für alle die es nicht wissen, der KGB ist eine Heelside Backroll mit einer Backside 360 Grad Drehung!

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