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Florida OWC

 20.April 2004

Der Orlando Watersport Complex, ist der Traum eines jeden Wakeboarders. Die Kombination von Cable Riding auf zwei Anlagen, und einer Bootsstrecke mit den besten Coaches der Welt sprechen für sich.
 
OWC ist gleich in der Nähe des International Airports und öffnet von 11.00 bis 21.00 Uhr (mit Flutlicht).

Untergebracht waren wir im Quality Inn Hotel:
- McCoy Rd.
- Free Airport Pic up
- Shuttle Service zum OWC
- Free Cocktails jeden Tag von 17.30 bis 19.00
- mit Frühstück
- Zimmer für 3-4 Personen um rund 40 €
(Achtung, dem Shuttel Driver gleich am ersten Tag Tip geben, dann sind sie gleich freundlich!)

Weiteres hatten wir ein Sonderpaket mit ung. 3 Sets Boat am Tag, ein All-day-cable-Ticket, Unterkunft, Essen. Um rund 1.000 $ Dollar die Woche. Hier noch mal ein dickes Shout out an die neuen Sponsoren (One und Nokia) des Österreichischen Wakeboard Verbands.
Eine Anlage ist für Beginner, diese ist sehr lang, es befinden sich keine Obstacles darin und man muss auch nie lange anstehen. Die Höhe ist echt O.K., nur die Geschwindigkeit beträgt 28 km/h.
Die zweite Anlage ist voll gespickt mit den feinsten Obstacles die man sich überhaupt vorstellen kann: Funbox links, Picknicktable rechts, Kicker rechts, Slider links, 2x Ramps links u rechts.
Für Inverts ist hier also fast kein Platz, außerdem beträgt die Durchschnittsgeschwindigkeit 32km/h und er ist sehr kurz.

Das Riding Level von den Locals ist vor allem auf den Obstacles extrem hoch. Inverts sieht man so gut wie keine. Es kommen auch viele bekannte Fahren an den Lift, wie Brett Eisenhauer, Keith Lymen, Josh Sanders,...

Und im Wakskaten sind sie uns wieder mal voraus, erstens sieht man sie in Horden und zweitens sind die Tricks ein Hammer. Wir sahen zum Beispiel. 360 oder Shuvit Blind 180 über die Kicker, die ganze Funbox auf FS Boardslide durch, sowie diverse Nosepress Variationen, also alles was man sich so vorstellen kann.

Am Boot trainierten wir mit Mike Ferraro, der Mann hat Wakeboard Größen wie Darin Shapiro hoch gecoacht und versteht wirklich was von seinem Werk. Er weiß auf jede Frage eine Antwort und probiert dich Step by Step aufzubauen. Auch wenn so das Training anstrengend sein kann. Zwischenmenschlich gesehen ist Mike ein sympathischer Kerl der immer einen flotten Spruch führt. Er ist Mitte Vierzig aber seine derzeitige Freundin erst Mitte Zwanzig.
Es gibt Rider die trainieren bei ihm um 4.000 $ im Monat, und das schon seit ihrem 8 Lebensjahr. Wie z.B. der 14 jährige „Frogy“ der schon sein eigenes Promodel bei Liquid Force hat. Born to be a Superstar… oder nicht?!

Fazit: Bei uns wäre so ein teures Training am Ende der Saison effizienter gewesen, wo man schon eingefahren ist. Aber trotzdem hat man viel mitgenommen, alleine die Theorie ist Goldes Wert.

Die Fotos sprechen für sich, wir waren natürlich auch viel auf Party Safari und Sightseeing Tour!
Nur ist das mit dem Fortgehen gar nicht so einfach, den laut Gesetz müssen sie jeden um seine ID fragen der aussieht wie unter 30. Im Restaurant, auf der Tankstelle,... einfach überall und die sind da wirklich genau. (Dank sei dem faked International Student ID aus Thailand und nicht einmal der ging überall durch)

Ride easy
Fetzy   
 


Anlage am Morgen

 




Shapiro - Fetzy - Ferraro

 


Die Boatsstrecke
 



Dinner im Hooters

 

 

"Makos" Downtown Churchstreet