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Bali

 November 2003
 
Nach sieben Wochen Aufenthalt in Australien war unsere nächste Destination Bali. Am Airport angekommen wurden wir gleich einmal von den Jungs in Uniform um 50 € beschissen. Danach trafen wir uns mit Silvia aus Kroatien. In dem ganzen Durcheinander nahm sie zum Glück gleich alles in die Hand, setzte uns in ein Taxi und checkte uns ein feines Quartier. Immerhin war sie schon seit einem Monat in Kuta und wusste genau, wie der Hase läuft.

 

 

 

 

 Grundregel eins: Kauf nie zum ersten Preis. Im Durchschnitt ist ein Drittel des Preises gerechtfertigt. Man muss überhaupt oft starke Nerven bewahren, denn auf einmal schwirren fünf Leute um dich rum und wollen dir alles Mögliche andrehen. Angefangen von gefälschten Sonnenbrillen, Schmuck, Zeitungen, Hüten, Holzschnitzereien bis Henna Tattoos. Wegen Transport, Massage oder Maniküre redet dich sowieso jeder Dritte auf der Strasse an. Aber bei den günstigen Preisen kann man natürlich das eine oder andere Angebot nicht ausschlagen.

   
   


Gerry im Hotel Pool

     


es sind dann doch noch 200 DVD´s geworden


 Um euch das Ganze ein bisschen näher zu bringen:

1h Massage - 3 bis 7 €
Maniküre - 2 bis 4 €
„Oakley“ Sonnenbrille – 5 €
Hauptspeise in einem Restaurant – 1,50 bis 3,50 €
100ccm Motorrad pro Tag – 2,50 bis 3,50 €
Surfboard pro Tag – 2,50 bis 5 €
Zimmer pro Person/Tag - 7 €

 

 

Ihr seht man lebt hier nicht schlecht, nur merkt euch gut: Keine Massage von einem Mann, das waren die ärgsten Schmerzen die Gerry und ich je hatten!!!
Aber den absoluten Großeinkauf haben wir bei den DVD’s gemacht: Wir sind jetzt alle Besitzer einen kleinen Privatvideothek – eine DVD kostet nur 1,50 € und bei 100 gibt’s 25 gratis. Gerry hat sich gleich ein 16 Kilo Packet per Schiff nach Hause schicken lassen.


die letzten 3 Tagen vielen in die Regenzeit

     
Nur mit der mangelnden Hygiene und dem ungewohnten Essen hatten wir alle zu kämpfen. So kam es, dass wir gleich mal drei Tage im Bett lagen. Danach verfolgte uns „die Rache Montezumas“ wobei es hier meinen Vater am schlimmsten traf. Er markierte den ganzen Botanischen Garten, konnte sich aber nach drei Tagen Reis und Tee wieder erholen. Einen fürchterlich juckenden Ausschlag hatte nur ich, aber durch das Telefonieren von unserem öffentlichen Telefon hatten wir alle eine Entzündung am linken Ohr. Gerry switchte dann mal aufs Rechte um und entzündete sich dieses auch noch...

In zwei Tagestrips erkundeten wir die ganze Insel, den Rest verbrachten wir in Kuta/Legian. Hier finden auch die Bali Surfcamps statt >>www.surfcamp.at
Denn wenn etwas passiert, dann passiert es in Kuta, das haben wir auch bei dem Bombenattentat gesehen.

Nachdem wir uns also Surfboards und Motorbikes für 14 Tage organisiert hatten, war unser Tagesablauf immer sehr gechillt. Zweimal am Tag Essen gehen, ein bisschen Surfen wenn wir nicht gerade krank waren, ein bisschen Shoppen, ins Internet Cafe gehen, Tischtennis & Pool spielen, um 6 Uhr Sonnenuntergang ansehen und am Abend natürlich DVD schauen. Ganz gegen unsere Prinzipen, haben wir es kein einziges Mal geschafft das Nightlife unsicher zu machen. Aber darum werden wir uns in Singapore kümmern!

Unser Fazit ist: „Zwei Wochen Bali waren uns fast ein bisschen zu lange!“

Enjoy the Snow at Home!
Euer Fetzy